Habitat Argus-Bläuling
Habitat des Argus-Bläulings

Argus-Bläuling Oberseite
Argus-Bläuling, männlicher Falter

Argus-Bläuling Unterseite
Typisches Merkmal aller "Silberfleck-Bläulinge" sind metallisch-blau glänzende Punkte an den Rändern der Hinterflügel-Unterseite


Argus-Bläuling Schlafgemeinschaft
Bläulinge sind bekannt für ihre Gewohnheit, Schlafgemeinschaften zu bilden.


Argus-Bläuling

Blauschillernder Edelstein mit Silberflecken

Argus-Bläuling (Plebejus argus)

Jeder kennt die gebräuchliche Redensart „jemanden mit Argusaugen beobachten“. Ihr Ursprung liegt in der griechischen Mythologie und bezieht sich auf den Riesen Argus, der seine Gefangenen mit hundert Augen - von denen immer nur ein kleiner Teil schlief – bewachte.
Nur wenige wissen, dass es auch den Argus-Bläuling (Plebejus argus) gibt. Seine wunderschöne, metallisch blau-schillernde Oberseite bestaunt mancher Naturliebhaber fast genau so unermüdlich.

Der Argus-Bläuling gehört zu den Tagfaltern, die unterschiedliche Lebensräume besiedeln können, was auch daran liegt, dass er im Raupenstadium nicht auf eine einzige Futterpflanzen spezialisiert ist, sondern an verschiedenen Pflanzenarten fressen kann.
Man findet ihn sowohl auf Magerrasen wie auch im Umfeld von Mooren. Im Biotopverbund bewohnt er ähnliche Lebensräume wie der Hochmoor-Bläuling und gehört zur gleichen Gruppe der sogenannten "Silberfleck-Bläulinge". Ihr gemeinsames Merkmal sind kleine, metallisch-blau glänzende Flecken an den Rändern der Hinterflügel-Unterseite.


Argus-Bläuling (Plebejus argus)
Rote Liste Bayern V – Vorwarnliste